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Immobilien 2. Juni 2026 12 Min Lesezeit

50+ Mieteranfragen pro Tag: Wie KI-Chatbots Hausverwaltungen entlasten

WhatsApp-Chatbot für Hausverwaltungen: 50+ Mieteranfragen täglich automatisch beantworten, DSGVO-konform. Workflow + ROI-Rechnung. Jetzt anfragen.

Kurzantwort
KI-Chatbots mit WhatsApp-Integration beantworten typischerweise 60 bis 80 % aller Mieteranfragen automatisch, von Handwerker-Status über Nebenkostenfragen bis zur Schadensmeldung. Das Ergebnis: 3 bis 4 Stunden weniger Telefonzeit pro Tag für Ihr Team, Mieter erhalten Antworten rund um die Uhr, und komplexe Anliegen werden vorqualifiziert an den richtigen Sachbearbeiter weitergeleitet.

Es ist Montag, 8:47 Uhr. Sabine Keller sitzt in ihrem Büro in einer mittelgroßen Hausverwaltung in Stuttgart. Vor ihr liegt die Nebenkostenabrechnung für eine WEG mit 42 Einheiten, Deadline ist Freitag. Das Telefon klingelt. „Guten Morgen, Hausverwaltung Keller, was kann ich für Sie tun?“ Eine Mieterin fragt, wann der Handwerker wegen des tropfenden Wasserhahns kommt. Sabine sucht die Information, gibt Auskunft, legt auf. 4 Minuten. Das Telefon klingelt erneut. Ein Mieter möchte wissen, ob seine Kautionsrückzahlung schon überwiesen wurde. Wieder suchen, wieder erklären. 5 Minuten. Das Telefon klingelt zum dritten Mal in 12 Minuten. Die Nebenkostenabrechnung liegt unberührt.

Diese Szene wiederholt sich in Hausverwaltungen täglich. In vielen Hausverwaltungen bindet die telefonische Bearbeitung wiederkehrender Mieteranfragen einen erheblichen Teil des Arbeitstags der Sachbearbeiter, obwohl ein Großteil dieser Fragen wiederkehrend und standardisiert ist. Die Frage ist nicht mehr, ob Hausverwaltungen ihre Mieterkommunikation digitalisieren, sondern wie schnell.

Was Sie in diesem Artikel lernen:

  • Warum 50+ Anrufe pro Tag kein Zeichen guter Erreichbarkeit sind, sondern ein Prozess-Problem
  • Welche 5 Anfrage-Typen sich für KI-Automatisierung eignen
  • Wie der Workflow von Mieter-WhatsApp bis Sachbearbeiter-Ticket funktioniert
  • Was DSGVO, AVV und WhatsApp Business API für Ihre Pflichten bedeuten
  • Konkrete ROI-Kalkulation für eine Verwaltung mit 200 Einheiten

Das Problem: Warum 50+ Anrufe pro Tag kein Qualitätsmerkmal sind

Viele Hausverwaltungen betrachten hohe Anrufzahlen als Zeichen guter Erreichbarkeit. Die Realität ist eine andere: Jeder Anruf, der eine FAQ-Frage betrifft, ist ein Prozess-Versagen. Der Mieter musste anrufen, weil die Information nicht anders verfügbar war. Der Sachbearbeiter musste antworten, obwohl die Antwort in einer Datenbank steht.

Mitarbeiter einer Hausverwaltung nimmt im hellen Büro eine Mieteranfrage am Telefon entgegen

Großteil

der Mieteranfragen in Hausverwaltungen betrifft wiederkehrende Standardthemen wie Handwerker-Status, Nebenkosten oder Schadensmeldungen

Eine typische Hausverwaltung mit 200 Einheiten erhält täglich zwischen 40 und 80 Anrufe. Bei durchschnittlich 6 Minuten pro Gespräch (inklusive Nacharbeit) sind das 4 bis 8 Stunden reine Telefonzeit, und das pro Tag. Für ein Team von 3 Sachbearbeitern bedeutet das: Einer ist permanent am Telefon, während die anderen versuchen, die eigentliche Verwaltungsarbeit zu erledigen. Genau hier setzt unsere KI für Hausverwaltungen an.

Die häufigsten Anfrage-Typen, die wir in Hausverwaltungen sehen:

  1. Handwerker-Status: „Wann kommt der Klempner?“ / „Wurde mein Schaden schon beauftragt?“
  2. Nebenkostenabrechnung: „Warum ist meine Abrechnung so hoch?“ / „Was bedeutet Position X?“
  3. Lärmbeschwerde: „Mein Nachbar ist zu laut“ / „Was kann ich tun?“
  4. Schadensmeldung: „Mein Wasserhahn tropft“ / „Es schimmelt im Bad“
  5. Kündigung/Vertragsanfragen: „Wie kündige ich?“ / „Wann endet mein Vertrag?“

Jede dieser Anfragen hat ein Muster. Jedes Muster lässt sich automatisieren, wenn man die richtigen Werkzeuge einsetzt.

Welche fünf Lösungsansätze gibt es im Vergleich?

Bevor wir über KI-Chatbots sprechen, lohnt ein Blick auf die Alternativen, die Hausverwaltungen heute nutzen:

1. Mehr Personal einstellen: Löst das Problem kurzfristig, skaliert aber nicht. Jede zusätzliche 100 Einheiten erfordern theoretisch 0,5 bis 1 zusätzliche Vollzeitkraft nur für Telefonie. Die Personalkosten steigen linear, während die Marge sinkt.

2. Telefonzeiten begrenzen: „Wir sind telefonisch erreichbar Mo. bis Fr. 9 bis 12 Uhr.“ Reduziert die Anruflast, erhöht aber die Unzufriedenheit. Mieter, die um 14 Uhr einen Wasserschaden melden wollen, erreichen niemanden.

3. FAQ-PDF auf der Website: Theoretisch sinnvoll, praktisch wirkungslos. In der Praxis greifen nur wenige Mieter auf statische FAQ-Dokumente zurück, bevor sie zum Telefon greifen. Die Information ist oft schwer auffindbar oder nicht aktuell.

4. Anrufbeantworter mit Rückruf-Versprechen: Verlagert das Problem. Statt 50 Anrufe zu beantworten, müssen Sie 50 Rückrufe tätigen, plus die Zeit für das Abhören der Nachrichten.

5. KI-Chatbot mit WhatsApp-Integration: Beantwortet Standardfragen sofort, 24/7, in der Sprache des Mieters. Komplexe Anfragen werden vorqualifiziert und als strukturiertes Ticket weitergeleitet. Der Sachbearbeiter spart Zeit bei jeder Anfrage, ob automatisiert oder eskaliert.

Wie KI-gestützte Mieterkommunikation funktioniert

Ein KI-Chatbot für Hausverwaltungen ist kein „Roboter, der Anrufe entgegennimmt“. Es ist ein System, das Anfragen über mehrere Kanäle empfängt (WhatsApp, Webchat, E-Mail) und intelligent verarbeitet. Der Unterschied zu einem einfachen FAQ-Bot: Die KI versteht natürliche Sprache, erkennt Absichten und kann kontextbezogen antworten.

Smartphone mit abstrakter Chat-Benachrichtigung einer Mieteranfrage auf einem Schreibtisch

Chatbot vs. WhatsApp-Automatisierung, der Unterschied:

Ein Webchat-Widget auf Ihrer Website erreicht Mieter, die aktiv Ihre Seite besuchen. WhatsApp-Automatisierung erreicht Mieter dort, wo sie ohnehin kommunizieren. Studien zur Kundenkommunikation zeigen, dass Messaging-Kanäle wie WhatsApp gegenüber Telefon und E-Mail zunehmend an Bedeutung gewinnen. In der Hausverwaltung ist WhatsApp besonders relevant: Mieter können Fotos von Schäden direkt mitsenden, Sprachnachrichten nutzen oder um 22 Uhr eine Frage stellen, ohne auf Geschäftszeiten warten zu müssen.

Wichtig: Für professionelle Hausverwaltungen ist die WhatsApp Business API Pflicht, nicht die kostenlose WhatsApp Business App. Nur die API ermöglicht automatisierte Antworten, DSGVO-konforme Datenverarbeitung und die Integration mit Ihrem Verwaltungssystem.

Wie sieht der Workflow im Alltag aus, von Mieter-Nachricht zum gelösten Ticket?

So funktioniert der Prozess Schritt für Schritt:

1

Mieter sendet Anfrage per WhatsApp oder Webchat

Der Mieter schreibt eine Nachricht, etwa „Wann kommt der Handwerker wegen meinem Wasserhahn?“ oder sendet ein Foto eines Schadens. Die Nachricht erreicht das KI-System in Echtzeit.

2

KI erkennt Absicht und Kategorie

Das System analysiert die Anfrage und ordnet sie einer Kategorie zu: FAQ-Frage, Schadensmeldung, Statusabfrage, Beschwerde oder Termin-Anfrage. Bei Unklarheit stellt die KI eine Rückfrage, etwa „Handelt es sich um einen Notfall oder kann die Reparatur warten?“

3

Automatische Antwort oder Eskalation

Bei FAQ-Fragen antwortet das System sofort: „Der Handwerker ist für Donnerstag, 14 bis 16 Uhr eingeplant. Sie erhalten am Vortag eine Erinnerung.“ Bei komplexen Anliegen oder wenn der Mieter explizit einen Menschen wünscht, erfolgt die Weiterleitung an den zuständigen Sachbearbeiter.

4

Strukturiertes Ticket wird erstellt

Alle erfassten Informationen (Mietername, Wohnungsnummer, Anliegen, Fotos) werden automatisch zu einem Ticket zusammengefasst und im Verwaltungssystem hinterlegt. Der Sachbearbeiter muss nicht erneut fragen „Um welche Wohnung geht es?“

5

Sachbearbeiter übernimmt bei Bedarf

Der Sachbearbeiter sieht das vorqualifizierte Ticket mit allen Details und kann direkt reagieren, ohne erneute Rückfragen an den Mieter. Dadurch lässt sich die Bearbeitungszeit pro eskaliertem Ticket spürbar verkürzen, weil die zeitraubenden Rückfragen entfallen.

6

Mieter erhält Status-Update

Nach Bearbeitung informiert das System den Mieter automatisch über den aktuellen Stand, per WhatsApp oder E-Mail, je nach Präferenz. „Ihr Schaden wurde beauftragt. Der Handwerker meldet sich innerhalb von 48 Stunden.“

Wie integriert sich der KI-Chatbot in Ihre Hausverwaltungssoftware?

Ein KI-Chatbot entfaltet sein volles Potenzial erst mit Anbindung an Ihre bestehenden Systeme. Schnittstellen zu gängigen Hausverwaltungs- und ERP-Systemen ermöglichen es dem System, Statusabfragen direkt aus der Datenbank zu beantworten, ohne dass ein Sachbearbeiter nachschauen muss.

Schlüsselboard und Tablet im Büro einer modernen Hausverwaltung

Beispiel: Ein Mieter fragt „Wurde meine Nebenkostenabrechnung schon erstellt?“ Das System prüft den Status im Verwaltungssystem und antwortet: „Ihre Nebenkostenabrechnung für 2025 wird voraussichtlich bis Ende März 2026 erstellt. Sie erhalten sie per Post und können sie dann auch im Mieterportal einsehen.“

Die Anbindung an bestehende Systeme ist erfahrungsgemäß ein entscheidender Faktor für die Akzeptanz, sowohl bei Mietern als auch bei Sachbearbeitern. Wenn das System aktuelle Daten liefert, können Mieter den Antworten vertrauen. Wenn Tickets vollständig vorqualifiziert ankommen, lässt sich Bearbeitungszeit sparen.

Was müssen Sie bei DSGVO und Mieterdatenschutz beachten?

Mieterdaten sind personenbezogene Daten. Jede Verarbeitung, auch durch einen KI-Chatbot, unterliegt der DSGVO. Die Rechtsgrundlage für die Verarbeitung von Mieteranfragen ist in der Regel Art. 6 Abs. 1b DSGVO. Die Verarbeitung ist zur Erfüllung des Mietvertrags erforderlich.

Pflicht-Checkliste für DSGVO-konforme Mieterkommunikation mit KI:

  • Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV): Ihr KI-Anbieter verarbeitet Daten in Ihrem Auftrag. Ein AVV nach Art. 28 DSGVO ist Pflicht, nicht optional.
  • Deutsche Server: Personenbezogene Mieterdaten sollten auf Servern in Deutschland oder der EU verarbeitet werden. US-Cloud-Dienste ohne zusätzliche Schutzmaßnahmen sind problematisch.
  • Kein Training mit Ihren Daten: Stellen Sie sicher, dass der Anbieter Ihre Mieterdaten nicht zum Training seiner KI-Modelle verwendet. Fragen Sie explizit nach.
  • Transparenz gegenüber Mietern: Mieter müssen wissen, dass sie mit einem KI-System kommunizieren. Ein Hinweis zu Beginn des Chats („Sie kommunizieren mit unserem KI-Assistenten. Bei Bedarf werden Sie an einen Mitarbeiter weitergeleitet.“) erfüllt diese Anforderung.
  • Löschkonzept: Wie lange werden Chat-Verläufe gespeichert? Definieren Sie Aufbewahrungsfristen und automatische Löschung.

ROI-Kalkulation: Was spart ein KI-Chatbot wirklich?

Hinweis: Die folgende Aufstellung ist eine illustrative Modellrechnung auf Basis branchenüblicher Annahmen und kein gemessenes Ergebnis. Die tatsächlichen Werte hängen von Anfragevolumen, Prozessen und Personalstruktur der jeweiligen Verwaltung ab.

Wer täglich 50 bis 100 Mieteranrufe annimmt, bindet rechnerisch eine halbe bis ganze Vollzeitstelle an reine Telefonzeit, oft ohne dass diese Zeit als eigene Kostenstelle sichtbar wird. Rechnen wir das beispielhaft für eine Hausverwaltung mit 200 Einheiten durch:

Ausgangslage:

  • 60 Mieteranfragen pro Tag (Telefon + E-Mail)
  • Durchschnittlich 6 Minuten pro Anfrage (inkl. Nacharbeit)
  • = 360 Minuten = 6 Stunden Telefonzeit pro Tag

Nach Einführung KI-Chatbot:

  • 65 % der Anfragen werden automatisch beantwortet (39 Anfragen)
  • 35 % werden als vorqualifizierte Tickets eskaliert (21 Anfragen)
  • Bearbeitungszeit pro eskaliertem Ticket: 4 Minuten (statt 6)
  • = 84 Minuten = 1,4 Stunden Telefonzeit pro Tag

Einsparung: 4,6 Stunden pro Tag = 23 Stunden pro Woche = ca. 0,6 Vollzeitstellen

Bei Personalkosten von 45.000 € pro Jahr (inkl. Nebenkosten) entspricht das einer jährlichen Einsparung von ca. 27.000 €. Demgegenüber stehen Systemkosten von typischerweise 0,50 bis 1,50 € pro Einheit pro Monat, bei 200 Einheiten also 1.200 bis 3.600 € pro Jahr.

ROI: 7:1 bis 22:1 im ersten Jahr.

Beispielszenario: So könnte eine Einführung aussehen

Hinweis: Das folgende Szenario ist eine illustrative Modellrechnung auf Basis branchenüblicher Annahmen und kein gemessenes Ergebnis eines konkreten Kundenprojekts. Es soll lediglich veranschaulichen, welche Effekte unter typischen Bedingungen zu erwarten wären.

Mieterin meldet entspannt ein Anliegen von zu Hause über das Smartphone

Branche: WEG- und Mietverwaltung (Beispielprofil)

Größe: rund 280 Einheiten, 4 Mitarbeiter

Ausgangslage: 70+ Anrufe pro Tag, von denen erfahrungsgemäß ein Großteil auf wiederkehrende Standardfragen entfällt. Sachbearbeiter kämen dadurch kaum zur eigentlichen Verwaltungsarbeit, und komplexe Anliegen blieben länger liegen.

Möglicher Lösungsansatz: FLOW Chat + FLOW WhatsApp mit Anbindung an das bestehende Verwaltungssystem.

Was unter typischen Annahmen zu erwarten wäre:

  • spürbar weniger Anrufvolumen am Empfang, da Standardfragen automatisiert beantwortet würden
  • kürzere Reaktionszeiten bei komplexen Anliegen, weil Tickets bereits vorqualifiziert ankämen
  • mehr Zeit der Sachbearbeiter für Aufgaben, die menschliche Expertise erfordern

Welche Missverständnisse hören wir in der Beratung am häufigsten?

„Der Chatbot wird sich für alle Probleme zuständig erklären.“
Falsch. Ein gut konfigurierter KI-Chatbot kennt seine Grenzen. Bei rechtlichen Fragen, komplexen Beschwerden oder technischen Notfällen erkennt das System, dass menschliche Expertise erforderlich ist, und eskaliert sofort.

„Mieter mögen keine Chatbots.“
Die Realität: Mieter mögen keine Warteschleifen. Studien zur Kundenkommunikation zeigen übereinstimmend, dass viele Kunden Self-Service-Optionen bevorzugen, sofern diese zuverlässig funktionieren. Der Schlüssel ist „wenn diese funktionieren“. Ein schlecht konfigurierter Bot schadet mehr als er nutzt.

„Unsere Mieter sind zu alt für WhatsApp.“
Die Zahlen sprechen dagegen. Laut Bitkom (2025) nutzen rund drei Viertel (74 %) der Menschen ab 65 Jahren in Deutschland das Internet; von den älteren Internetnutzern schreiben 88 % regelmäßig Textnachrichten. Digitale Kommunikation ist für viele Mieter über 60 also längst Alltag. Die Alternative, während Geschäftszeiten anzurufen und in der Warteschleife zu hängen, ist für niemanden attraktiv.

Standard vs. Individual: Was passt zu Ihrer Verwaltung?

Flowagenten bietet zwei Wege:

Standard-Module (FLOW Chat + FLOW WhatsApp): Decken 80 % der typischen Anwendungsfälle ab. Vorkonfigurierte FAQ-Antworten für Hausverwaltungen, WhatsApp Business API-Integration, Ticket-Erstellung, Schnittstelle zu gängigen Verwaltungssystemen. Setup in 2 bis 4 Wochen.

Individual-Lösungen: Für die letzten 20 %: Custom-ERP-Anbindung, spezielle Eskalationslogik (z. B. Notdienst-Weiterleitung außerhalb Geschäftszeiten), mehrsprachige Konfiguration über Standard hinaus, Integration mit Eigentümerportalen. Setup 4 bis 8 Wochen, abhängig von Komplexität.

Die Entscheidung hängt von Ihrer Ausgangslage ab. Verwaltungen mit Standardprozessen starten mit den Modulen und erweitern bei Bedarf. Verwaltungen mit komplexen Anforderungen, etwa gemischte WEG- und Gewerbeverwaltung mit unterschiedlichen Eskalationspfaden, profitieren von einer individuellen Analyse.

FAQ: Häufige Fragen zur KI-gestützten Mieterkommunikation

Ist ein KI-Chatbot für Mieteranfragen DSGVO-konform?

Ja, wenn der Anbieter einen Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) nach Art. 28 DSGVO bereitstellt, alle Daten auf deutschen Servern verarbeitet und keine personenbezogenen Mieterdaten für KI-Training verwendet. Die Rechtsgrundlage für die Verarbeitung ist in der Regel Art. 6 Abs. 1b DSGVO (Vertragserfüllung).

Muss ich WhatsApp Business API nutzen oder reicht die normale WhatsApp-App?

Für professionelle Hausverwaltungen ist die WhatsApp Business API Pflicht. Die normale App oder WhatsApp Business App (ohne API) sind für automatisierte Massenkommunikation nicht zugelassen und verstoßen gegen die Meta-Nutzungsbedingungen. Die API ermöglicht zudem DSGVO-konforme Datenverarbeitung mit AVV.

Was passiert bei komplexen Anfragen, die der Chatbot nicht beantworten kann?

Ein gut konfigurierter KI-Chatbot erkennt seine Grenzen und eskaliert automatisch. Bei rechtlichen Fragen, komplexen Beschwerden oder technischen Notfällen wird die Anfrage sofort an den zuständigen Sachbearbeiter weitergeleitet, inklusive aller bereits erfassten Informationen als strukturiertes Ticket.

Kann der Chatbot mehrere Sprachen verstehen?

Ja. Moderne KI-Chatbots erkennen die Sprache der Anfrage automatisch und antworten entsprechend. In typischen Hausverwaltungen sind Deutsch, Englisch und Türkisch die häufigsten Sprachen, und alle werden ohne manuelle Konfiguration unterstützt.

Akzeptieren ältere Mieter einen Chatbot?

Die Akzeptanz ist höher als erwartet. Entscheidend ist, dass der Chatbot schnell antwortet und bei Bedarf an einen Menschen weiterleitet. Erhebungen zur Internetnutzung zeigen, dass auch Mieter über 60 Jahren zunehmend digitale Kanäle bevorzugen, wenn die Alternative eine Warteschleife am Telefon ist.

Lässt sich der Chatbot mit unserer Hausverwaltungssoftware verbinden?

Ja. Schnittstellen zu gängigen Hausverwaltungs- und ERP-Systemen sind verfügbar. Dadurch kann der Chatbot Statusabfragen direkt aus dem System beantworten, etwa den Stand einer Nebenkostenabrechnung oder den Termin des nächsten Handwerkerbesuchs.

Wie genau antwortet der Chatbot auf Mieteranfragen?

Die Antwortgenauigkeit hängt von der Konfiguration ab. Bei FAQ-Fragen (Öffnungszeiten, Bankverbindung, Hausregeln) liegt die Trefferquote typischerweise bei über 95 %. Bei komplexeren Anfragen greift die Eskalationslogik, sodass keine falschen Informationen ausgegeben werden.

Tiefer einsteigen: Verwandte Artikel

Fazit: Mieterkommunikation digitalisieren, jetzt

50+ Mieteranfragen pro Tag sind kein Zeichen guter Erreichbarkeit. Sie sind ein Symptom ineffizienter Prozesse. KI-Chatbots mit WhatsApp-Integration lösen das Problem an der Wurzel: Standardfragen werden automatisch beantwortet, komplexe Anliegen vorqualifiziert, Sachbearbeiter entlastet.

Selbstbewusste Hausverwalterin in einem hellen modernen Büro

Die Technologie ist reif. Die DSGVO-Konformität ist lösbar. Die ROI-Rechnung ist eindeutig. Die Frage ist nicht mehr ob, sondern wann, und ob Sie vor oder nach Ihrer Konkurrenz starten.

Nächster Schritt: Potenzialanalyse für Ihre Hausverwaltung anfragen. Wir prüfen, welche Anfrage-Typen sich in Ihrem Fall am schnellsten automatisieren lassen.

Stand: 2026-06

Alle Angaben ohne Gewähr. Die Inhalte dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine individuelle Fachberatung. Genannte Zeitersparnisse, ROI- und Beispielrechnungen sind illustrative Modellrechnungen auf Basis branchenüblicher Annahmen und keine gemessenen Ergebnisse konkreter Kundenprojekte. Die tatsächlichen Werte hängen von Anfragevolumen, Prozessen und Personalstruktur der jeweiligen Verwaltung ab.

Flowagenten verarbeitet Ihre Daten DSGVO-konform. Alle Server in Deutschland. Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) inklusive. Bei Fragen zur Datenverarbeitung: Datenschutzerklärung.

Alle Angaben ohne Gewähr. Die Inhalte dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine individuelle Fach-, Rechts- oder Datenschutzberatung. Genannte Zeit-, Kosten- und Einsparwerte sind illustrative Modellrechnungen ohne Anspruch auf garantierte Ergebnisse. Bilder in diesem Artikel sind teilweise KI-generiert.

Hinweis: Die Inhalte dieses Beitrags wurden sorgfältig recherchiert und mit Quellen belegt, erfolgen aber ohne Gewähr. Sie dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine individuelle Rechts-, Steuer- oder Fachberatung. Genannte Zahlen sowie Zeit- und Einsparpotenziale sind beispielhafte Größenordnungen und kein zugesichertes Ergebnis. Die tatsächlichen Werte hängen vom jeweiligen Betrieb ab. Stand: Juni 2026. Bildmaterial in diesem Beitrag wurde mit KI erstellt und zeigt keine realen Personen oder Orte.

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